In Fachdebatten zur Integration wird häufig bemängelt, dass ein großer Teil der Integrationsaufgaben von den Kommunen freiwillig geleistet wird. Es besteht daher die Sorge, dass sie politischen und finanziellen Konjunkturen unterworfen sind. Vor diesem Hintergrund hat die Migration Policy Research Group an der Universität Hildesheim eine Studie veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigt, ob und in welcher Form Integration zur Pflichtaufgabe für Kommunen gemacht werden sollte. Sie analysiert die Vor- und Nachteile, Herausforderungen und Konsequenzen einer kommunalen Pflichtaufgabe „Integration“ und beleuchtet sie aus verschiedenen Perspektiven. Die Studie kann damit einen Beitrag zur Strukturierung der Debatte leisten und mögliche Lösungsansätze aufzeigen, denn eine erfolgreiche kommunale Integrationsarbeit ist nicht nur für die Zuwanderer und Geflüchteten selbst, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Zukunftsfähigkeit der Kommunen von großer Bedeutung.

Die Veröffentlichung kann hier kostenfrei abgerufen werden.

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