Bund, Bayern und Hessen haben einen neuen gemeinsamen Ansatz zur Umsetzung digitaler Verwaltungsleistungen gestartet. Ziel der Zusammenarbeit ist es, die Digitalisierung staatlicher Leistungen stärker an der praktischen Nutzung auszurichten und bestehende Angebote wirksamer in die Anwendung zu bringen.

Ausgangspunkt ist die Erfahrung, dass viele digitale Leistungen zwar entwickelt wurden, in der Praxis jedoch noch nicht flächendeckend oder nutzerfreundlich verfügbar sind. Der neue Ansatz setzt daher auf konkrete Anwendungsfälle, bei denen technische und organisatorische Fragen gemeinsam betrachtet werden. Hindernisse sollen frühzeitig erkannt und Lösungen entwickelt werden, die sich auch auf andere Länder übertragen lassen.

Die Initiative betont die Bedeutung der föderalen Zusammenarbeit. Durch die enge Abstimmung zwischen Bund und Ländern sollen interoperable und nutzerzentrierte Lösungen entstehen, die Verwaltungsleistungen spürbar verbessern. Für Verwaltungen bedeutet dies, Digitalisierung stärker als gemeinsame Gestaltungsaufgabe zu verstehen und Erfahrungen systematisch auszutauschen.

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